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Über uns

Das Konzerthaus Kammer­orchester Berlin wurde 2009 von Mitgliedern des Konzerthaus­orchesters Berlin gegründet. Es hat seine eigene Reihe am Konzerthaus und arbeitet mit namhaften Solisten wie Misha Maisky, Daniel Hope und Sebastian Knauer zusammen. An der Zusammen­stellung von Programmen und Besetzungen sowie der Wahl von Solisten und Dirigenten sind sämtliche Mitglieder beteiligt.

Unter dem Titel „Recomposed by Max Richter: Vivaldi – The Four Seasons“ (Deutsche Grammophon / Universal) erschien eine erste gemeinsame CD mit dem Geiger Daniel Hope, die sich erfolgreich in den Klassikcharts platzieren konnte. Weitere Einspielungen des Kammerorchesters auf dem Berliner Klassiklabel b-sharp sind im Konzerthaus Berlin erhältlich.

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Sayako Kusaka ist die Künstlerische Leiterin des Kammer­orchesters. Im März 2008 trat sie ihr Amt als Erste Konzertmeisterin des Konzerthaus­orchesters Berlin an und wurde überdies als Konzertmeisterin des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokio berufen.

Sayako Kusaka begann ihre musikalische Ausbildung in Tokio. Ihre Lehrer waren Takashi Shimizu an der Tokyo National University of Fine Arts, Eduard Schmieder an der Southern Methodist University in Dallas und Rainer Kussmaul an der Freiburger Musikhochschule.

Sayako Kusaka wurden zahlreiche Preise verliehen, darunter der Preis des Verbandes der Musikkritiker Japans als „Musikerin des Jahres 2005“ und 2009 der „Idemitsu Musik Preis“. Sie wurde beim Pablo-de-Sarasate-Violinwettbewerb 1995 mit dem Vierten Preis ausgezeichnet, beim finnischen Jean-Sibelius-Wettbewerb 2000 mit dem Dritten Preis und beim Japan-Musik-Wettbewerb 2000 mit dem Ersten Preis. Eine Silber-Medaille und den Preis für die beste Interpretation der Paganini-Capricen verlieh ihr der italienische Wettbewerb „Premio Paganini“. Schließlich wurde sie beim 21. Internationalen Rodolfo Lipizer Violinwettbewerb in Italien 2002 mit dem Ersten Preis und mit sieben Höchstauszeichnungen (hierunter für ihre Interpretationen von Bach, Mozart und zeitgenössischer Musik) geehrt.

Sayako Kusaka ist als Solistin mit zahlreichen Orchestern aufgetreten, darunter mit dem Konzerthausorchester Berlin, Ostrobothnian Chamber Orchestra, Kammerorchester Berlin, Kirov Staatsorchester, Bacau Philharmonic, Ecuador Baroque Chamber Orchestra, Tokyo Philharmonic, Tokyo Symphony, Osaka Philharmonic, Japan Philharmonic, Tokyo City Philharmonic, Kyoto Symphony, New Japan Symphony, Kansai Philharmonic, Kyoto Philharmonic, Sendai Symphony, Meadows Symphony, und der Kremerata Baltica beim Lockenhaus-Fest 2010.

Seit 2013 ist Sayako Kusaka Mitglied des Konzerthaus Quartetts Berlin und seit 2016 des Streichtrio Berlin. Sie spielt eine Geige von Joannes Franciscus Pressenda (Torino) aus dem Jahre 1822.

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Für ein Projekt pro Saison wird das Konzerthaus Kammer­orchester von Michael Erxleben geleitet.

Michael Erxleben studierte bei Prof. Annemarie Dietze in Dresden, bei Prof. Michail Waiman in St. Petersburg und bei Prof. Werner Scholz in Berlin.

Seine solistische Tätigkeit führte ihn in fast alle europäischen Staaten, nach Japan, China und die USA. Er war als Solist Gast renommierter Orchester wie den Münchener Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw-Orkest Amsterdam und konzertierte unter namhaften Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Kurt Sanderling und Ivan Fischer.

Von Michael Erxleben liegen CDs mit Violinkonzerten von Schostakowitsch, Schönberg, Strawinsky, Hartmann und Martin sowie zahlreiche Einspielungen mit dem Konzerthaus-Kammerorchester Berlin und dem Neuen Berliner Kammerorchester vor, als dessen künstlerischer Leiter er gemeinsam mit Jac van Steen bis 2001 tätig war.

Michael Erxleben ist seit 1982 1. Konzertmeister des Konzerthausorchesters Berlin und lehrt als Honorar-Professor an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und an der Universität der Künste in Berlin.